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Videomarketing: YouTube bei Neu-Kontakten häufig bei nur 20 %

VideoCounter.com veröffentlicht Thesen zur Neu-Kundengewinnung über Webvideos

Dinslaken, 10. Juni 2010 - Über werbliche Filmbeiträge auf Videoportalen Neu-Kunden zu generieren, hat sich zu einer erfolgreichen Disziplin entwickelt. Marketingverantwortliche setzen dabei häufig die bekanntlich hohe Reichweite von YouTube mit dem für sie erzielbaren Neu-Kontaktpotenzial gleich. Dass diese Annahme falsch ist, zeigt der Videodistributions- und Videoanalyse-Service www.VideoCounter.com in einer Analyse zur Herkunft von Videoaufrufen. Es wird eine breite Streuung eigener Filme im Web empfohlen, denn laut VideoCounter.com gehen oft nur 20 % der Neu-Kontakte auf YouTube zurück. Mehr als 80 % der Neu-Kontakte werden auf anderen Videoportalen und in sozialen Netzwerken erreicht.

Die Gründe:

1. Höhere Wettbewerbsintensität bei YouTube

Der großen Beliebtheit von YouTube steht eine relativ hohe Wettbewerbsintensität gegenüber. Die Wahrscheinlichkeit, dass das eigene Video aufgerufen wird, ist bei YouTube daher geringer als bei kleineren, aber ebenfalls populären Videoportalen.

Beispiel: Für die Suchanfrage „Ferienhaus Vermietung“ finden sich bei YouTube 159 Treffer, bei MyVideo lediglich 6. Die Top 20-Videos in der Trefferliste bei YouTube erzielen durchschnittlich 904 Aufrufe, ab der zweiten Trefferseite bereits jeweils weniger als 281 Aufrufe. Trotz der geringeren Portalreichweite erzielen die bei MyVideo hochgeladenen Videos derzeit bis zu rd. 2.500 Aufrufe.

Für Marketingverantwortlichen und Werbetreibende ist es also empfehlenswert, die Relation zwischen Reichweite und Wettbewerbsintensität einer Plattform zu berücksichtigen. Bei YouTube ist dieser „Chancenkoeffizient“ aufgrund der Vielzahl an Videoergebnissen häufig deutlich schlechter als bei jedem anderen untersuchten Videoportal.

2. Tatsächliche Neu-Kontakte über Video-Ergebnisse in Trefferlisten bei Google & Co.

Herausgeber werblicher Videos profitieren von deutlich mehr Neu-Kontakten, wenn sie mit eigenen Videos auch in den Ergebnislisten klassischer Suchmaschinen erscheinen. Mit einer Distribution vor allem auf die Videoportale Clipfish, Sevenload, Businessworld und MyVideo lässt sich zusätzliches Neu-Kontaktpotenzial schnell erschließen, da diese Plattformen in der deutschsprachigen Google-Suche eine sehr gute Sichtbarkeit erreichen.

Laut aktuellen Statistiken der Informationsgesellschaft zur Feststellung der Verbreitung von Werbeträgern (IVW) erreichen Portale wie MyVideo und Clipfish u. a. auf diese Weise mehrere Millionen eindeutige Besucher, bis zu 87 % aus Deutschland, und liegen damit in den Top 10 aller deutschsprachigen Websites. Da Suchmaschinen wie für Webseiten auch für Videos zentral für Zugriffe durch Neu-Kontakte sind, verzichtet eine alleinige Veröffentlichung bei YouTube auf rd. 80 % der potenziellen Kontakte über Google & Co.

Bereits in der Studie vom 01.09.2009 zum Thema „SEO für Videos“ konnte VideoCounter.com feststellen, dass die Rankingkriterien der Google-Suche keinen bevorzugten Sonderweg für YouTube kennen: Nur 17,37 % der Videoergebnisse der normalen Googlesuche stammten von YouTube (vgl. www.videocounter.com/pages/presse/01.-september-2009.-ueber-80-der-videoergebnisse-bei-google.de-stammen-nicht-von-youtube.php ).

3. Verzerrungen durch Einbettung des YouTube-Players auf eigener Homepage

Wie andere Videoportale bietet YouTube die Möglichkeit, veröffentlichte Videos auf der unternehmenseigenen Website oder anderen externen Seiten über einen sogenannten Einbettungscode abrufbar zu machen. Häufig ist nicht bekannt, dass sämtliche Aufrufe, die über den Start eines eingebundenen Videos erfolgen, ebenfalls mitgezählt werden. Auf diesem Wege kann sich die Anzahl der durch YouTube zwar gezählten - aber eben nicht verursachten - Videoaufrufe beträchtlich erhöhen.

In der Folge ist die Anzahl der Neu-Kontakte aufgrund der Nutzung der unternehmenseigenen Homepage durch bestehende Kunden und Kontakte sowie eigene Mitarbeiter deutlich niedriger als die Kenngröße „YouTube Views“ vermuten lässt.



4. Verzerrungen durch Verlinkung eigener YouTube-Filme

Häufig zu beobachten ist weiterhin, dass veröffentlichte Videos per E-Mail gerade mit Link auf die enstprechende YouTube-URL an andere Personen zur Begutachtung oder im Rahmen von Newslettern gesendet werden. Auch hier werden die Abrufzahlen bei YouTube erfasst. Auch diese Aufrufe basieren somit auf der Reichweite des Herausgebers. Es handelt sich also ebenfalls nicht um Neu-Kontakte.

5. Virale Effekte

Virale Effekte sind selten und nicht planbar. Treten sie jedoch ein, haben sie enorme, positive Wirkung auf die Anzahl der über Online-Videos generierten Neu-Kontakte. Neben den bekannten unterhaltenden Clips im B2C-Umfeld können auch Videos aus Industrie, Beratung, Großhandel und Wissenschaft von viralen Effekten profitieren, wenn beispielsweise Universitäten oder Fachportale die Videos zu Demonstrationszwecken auf ihren Webseiten veröffentlichen.

Doch welche Person einen Film wann und über welchen Weg findet, um eine derartige Weiterempfehlung des Videos vorzunehmen, ist unbestimmt. Die Wahrscheinlichkeit hierfür ist jedoch erheblich niedriger, wenn man sich nur auf ein Videoportal wie z. B. YouTube beschränkt.

6. Reichweitenmessung mit VideoCounter.com

Mittels des Statistik-Moduls von VideoCounter.com wurden alle Aufrufzahlen - und nicht nur der Neu-Kontakte - werblicher Videos aus den Bereichen Konsum (Produktvideos z. B. aus Online-Shops), Industrie (Dokumentationen, Imagefilme), Dienstleistungen (Firmenpräsentationen) sowie Schulung und Unternehmensberatung (Vorträge, Trainingsvideos) erfasst.

Sämtliche Videos wurden dabei auf bis zu 14 Videoportalen veröffentlicht. Über einem Betrachtungszeitraum von 6 Monaten erreichten die auf YouTube distribuierten Videos bis zu 47% der Gesamtaufrufe, wenn diese zugleich über weitere Maßnahmen wie Einbettung oder externe Verlinkung mit Rückgriff auf die eigene Reichweite gefördert wurden.

Die Anzahl tatsächlicher Neu-Kontakte lag in wichtigen Disziplinen wie der Vermarktung von Produkten aus Online-Shops jedoch bei nur 20 %, sofern die Videos ohne zusätzliche Maßnahmen wie Player-Einbettung verbreitet wurden bzw. die Anzahl der Aufrufe um die Beeinflussung durch die eigene Reichweite, z. B. Player-Einbettungen auf der eigenen Website, bereinigt wurde.

Strategieempfehlung: Automatische, breite Videostreuung

Um alle Chancen zur Neukundengewinnung über Webvideos zu nutzen und die getätigte Investition in die Videoproduktionen abzusichern, empfiehlt sich die breite Veröffentlichung auf zahlreichen Videoportalen. Dem erhöhten Zeit- und Arbeitsaufwand für mehr Uploads kann mit der automatischen Video-Verbreitung über www.VideoCounter.com begegnet werden. Die VideoCounter.com-Statistik erfasst Views, Anzahl der Kommentare und Zugriffsverteilung und dokumentiert so die Wirksamkeit der Maßnahmen.

Pressekontakt:

Webeffekt AG
Dr. Robert Biermann
Magnusstr. 18
46535 Dinslaken
Fon: 02064 / 4867-0
Fax: 02064 / 4867-19

Über VideoCounter.com

VideoCounter.com ist eine in der Basisversion kostenlose Online-Anwendung, die Videodateien automatisch auf verschiedene Videoportale sowie in soziale Netzwerke distribuiert und Statistiken erfasst. Der Anwender wird von dem zeitraubenden Upload-Prozess befreit und erhöht durch die größere Verbreitung zugleich seine Chancen auf mehr Onlinekontakte. Betrieben wird VideoCounter.com durch die Webeffekt AG, Dinslaken. Die Webeffekt AG ( www.Webeffekt.de ) ist ein 1997 gegründetes Unternehmen mit den Tätigkeitsschwerpunkten internationales Online-Marketing und Applikationsentwicklung. Dazu zählen u. a. SEO, SEM, VSEO mit entsprechender Erfolgskontrolle.

 
 
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