Leadgenerierung über Homepage, Suchmaschinen, Social Media und Werbenetzwerke
 
   
   
 

Suchen in Frieden

P>Presseinformation für Technology Review (Ausgabe 11/2004)

Kurzbeschreibung:

Dieser Beitrag zeigt zum einen auf, wie Suchmaschinen durch den Einfluß verkaufsorientierter Homepage-Betreiber stets aufs Neue gezwungen werden, ihre Suchtechnologie hinsichtlich der Ermittlung relevanter Ergebnisse zu optimieren. Angefangen bei der Berücksichtigung einer prozentualen Keyworddichte über die Vermeidung der Überflutung von Ergebnislisten bis zum Erkennen von Weiterleitungsseiten (Cloaking).

Zum anderen werden die aktuellen kommerziellen Angebote der Suchmaschinen (v.a. Sponsored Links, Paid Inclusion/Data Feeds) in diesem Kontext als logische Konsequenz der Entwicklung vorgestellt, die für die Beteiligten enorme Vorteile bereiten (z.B. Schnelligkeit, Plan- und Rechenbarkeit, Überwindung technischer Problematiken für die Homepagebetreiber sowie Einnahmequellen und Spamminderung für die Suchmaschinen).

Überschriften:

Suchen in Frieden

Geht der Ranking-Kampf zwischen Webshops und Suchmaschinen zu Ende? Die Streiter entdecken zunehmend gemeinsame Interessen

Inhalt:

Lange Zeit hatten Onlineshops bei den Betreiber von Internet-Suchmaschinen ein ähnliches Ansehen wie Heuschrecken bei Getreidebauern: Sie galten ihnen als Schädlinge, die Trefferlisten befallen wie reife Weizenfelder. Aus der Perspektive der Shops stellte sich die Lage natürlich anders da. Ein Großteil der Anfragen an Suchmaschinen entspringt einer konkreten Kaufabsicht. Es wäre sträflich, dieses Geschäftspotenzial der Konkurrenz zu überlassen.

Der Konflikt entbrannte um Rangfolge, in denen Suchmaschinen die angefragten Links ordnen. Auf der einen Seite mussten sich die Suchdienste um eine möglichst objektive Wertung bemühen. Wer die Anwender dauerhaft fehlleitet, verliert deren Vertrauen und damit seine Geschäftsgrundlage. Auf der anderen Seite versuchten die Onlineshops, sich in den Ergebnislisten nach oben zu mogeln, um möglichst viele Klicks anzuziehen. Es begann ein Ringen um die Rankings - das nun ein Ende finden könnte. Denn inzwischen entdecken die Gegner gemeinsame Interessen.

Suchmaschinen weisen den auf Anfrage gefundenen Webdokumenten numerische Hilfsgrößen zu, um sie zu ordnen. Die Kunst ist die Auswahl der richtigen Größen. Wie wäre es etwa mit der schlichten Häufigkeit des Suchbegriffs im Dokument? Das sollte funktionieren, dachten die Suchmaschinen-Entwickler - und dachten auch gewitzte Shop-Betreiber. Sie schrieben ihre Webseiten so, dass sie diesen Suchkriterien bestmöglich entsprechen. Und wenn sich der Original-Internetauftritt nicht genügend optimieren lässt, hielten sie den Suchmaschinen mit Programmiertricks andere, besonders Ranking-taugliche Texte vor, die für den Menschen unsichtbar sind.

Für die Suchmaschinen bedeutete solche Schummelei eine Kriegserklärung, und sie rüsteten ihrerseits auf. Sie entwickelten Technologien, mit denen sie identische Webdokumente auch dann erkennen konnten, wenn sie durch verschiedene Domains aufgerufen werden. Zudem etablierten sie Prüfmechanismen, um nur noch Inhalte aufzunehmen, die auch für Menschen sichtbar waren. Noch wirksamer war der Ansatz, neben den internen auch die schwieriger zu manipulierenden externen Merkmale einer Seite zu berücksichtigen, etwa die Zahl der Verweise auf sie.

Die Gegenbewegung folgte prompt. Man beeinflusste das Abstimmungsergebnis, indem man seine eigene Webseite mit möglichst vielen anderen Seiten verlinkte. Das ist die aktuelle Eskalationsstufe des Wettrüstens, auf der sich nun die Chance zum Frieden bietet. Denn auch die Suchmaschinen-Betreiber haben erkannt, dass viele Anwender im Internet nach Konsumgütern Ausschau halten. Niemand kann es sich leisten, diese Nutzergruppe nicht zu bedienen, und so tun Shops und Suchmaschinen dies nun gemeinsam: in Form von Textanzeigen mit Verlinkung, so genannter Sponsored Links. Die Suchmaschine selbst platziert den Werbenden in der Trefferliste oder deren Umgebung. Kostenpflichtig wird dies erst, wenn ein Suchender auf den Link der Anzeige klickt.

Die Hoffnung der Suchmaschinen lieget darin, dass attraktive Werbeformen die Shops von Manipulationsversuchen der eigentlichen Ergebnisliste abbringen. So bietet Google den Shops sogar kostenfreie Einträge in seiner Produkt-Suchmaschine Froogle an. Die einstigen Kontrahenten sehen sich heute zu friedenssichernden Maßnahmen gezwungen.


Über die Webeffekt AG

Robert Biermann ist Vorstand der Webeffekt AG, die seit 1997 auf nationales und internationales Suchmaschinen-Marketing spezialisiert und mit Büros in Deutschland, Spanien, Malaysia und den USA vertreten ist. Als Autor des im März 2004 erschienenen Fachbuches "Richtig werben mit Google AdWords", hielt er bereits dutzende Vorträge im In- und Ausland zum Suchmaschinen-Marketing, z.B. an verschiedenen IHKs in Deutschland und in den Niederlanden, im Rahmen interner Schulungen von Großunternehmen sowie auf internationalen Suchmaschinen-Konferenzen. Seine Fachbeiträge zum Thema Suchmaschinen-Optimierung und Erfolgskontrolle werden regelmäßig in diversen Print- und Online-Publikationen veröffentlicht. Anläßlich des Google-Börsengangs im August 2004 wurde er durch den deutschen Nachrichtensender N24 interviewt.


Ansprechpartner:
Webeffekt AG, Robert Biermann
Magnusstr. 18, 46535 Dinslaken
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